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Glossar

A

Wörtlich "Platzangst". Angsterkrankung, bei der die Angstzustände durch bestimmte Situationen wie freie Plätze oder Menschenmengen ausgelöst werden. Häufig kombiniert mit Panikstörung/Panikattacken.

Reaktion des Immunsystems nach einer Transplantation, die durch das Erkennen körperfremden Gewebes ausgelöst wird. Dadurch kommt es zur Abstoßung des Transplantats.

Der Krankheitsverlauf wird bei regelmäßigen Kontrolluntersuchungen genau beobachtet. Eine medikamentöse Therapie findet zunächst nicht statt.

Rasch voranscheitendes Lymphom

Verweis: Lymphom

Wörtlich "Platzangst". Angsterkrankung, bei der die Angstzustände durch bestimmte Situationen wie freie Plätze oder Menschenmengen ausgelöst werden. Häufig kombiniert mit Panikstörung/Panikattacken.

Plötzlich und heftig einsetzend, von kurzer Dauer. So können beispielsweise Leukämien einen akuten Erkrankungsverlauf aufweisen. Im Gegensatz dazu: "chronisch"

Verweis: chronisch

Transplantation fremder Stammzellen von einem Spender

Form der akuten myeloischen Leukämie (AML). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Einteilung entwickelt, anhand derer die verschiedenen AML-Formen eingeteilt werden können, diese werden als Subgruppen bezeichnet. Die Bestimmung der AML-Subgruppe dient zur Auswahl der geeigneten Therapie.

Blutarmut. Im Blut befinden sich zu wenig rote Blutkörperchen (auch Erythrozyten genannt).

Verweis: Erythrozyten

Immunglobulin. Proteine, die von B-Lymphozyten gebildet werden. Sie erkennen einen Krankheitserreger spezifisch und sind verantwortlich für die Elimination. Immunglobuline (Antikörper) werden in mehrere Unterklassen eingeteilt, ein Beispiel hierfür ist Immunglobulin M (IgM).

Verweis: B-Lymphozyt, Immunglobulin M

Transplantation der eigenen Stammzellen

B

Lymphozyten, die Krankheitserreger spezifisch erkennen und eliminieren. Sie werden auch B-Zellen genannt.

Verweis: Lymphozyt

Lymphozyten, die Krankheitserreger spezifisch erkennen und eliminieren. Sie werden auch B-Zellen genannt.

Verweis: Lymphozyt

Bestimmte allgemeine Symptome ohne erklärbare Ursache. Hierzu gehören Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust von mehr als einem Zehntel des Körpergewichtes innerhalb von sechs Monaten.

Verweis: B-Lymphozyt

Ein anderer Begriff für gutartig oder nicht krebsartig. Benigne Tumoren können an Größe zunehmen. Sie streuen aber nicht in benachbarte Gewebe oder andere Körperteile.

Wörtlich "Platzangst". Angsterkrankung, bei der die Angstzustände durch bestimmte Situationen wie freie Plätze oder Menschenmengen ausgelöst werden. Häufig kombiniert mit Panikstörung/Panikattacken.

Verweis: Beste Begleitbehandlung

In der Onkologie die beste Begleitbehandlung (engl.: best supportive care) eines Krebspatienten, bei der eine möglichst hohe Lebensqualität und Lebenserwartung im Vordergrund stehen. Sie findet u. a. bei älteren Patienten oder Patienten mit mehreren Begleiterkrankungen Anwendung.

Für die Diagnostik werden in der Medizin zur Erkennung bestimmter Krankheiten (z. B. Krebserkrankungen) Verfahren eingesetzt, die bestimmte Teile des Körpers mithilfe verschiedener physikalischer Techniken darstellen können. Dazu gehören Schallwellen (Ultraschall/Sonographie), ionisierende Strahlen (Röntgen, Computertomographie (CT), auch Szintigraphie und Positronen-Emissions-Tomographie (PET)) und Magnetfelder (Magnetresonanztomographie (MRT)).

Verweis: Computertomographie, Knochenszintigraphie, Magnetresonanztomographie, Positronen-Emissions-Tomographie, Röntgenuntersuchung, Ultraschalluntersuchung

Klassifikation zur Einteilung des Stadiums einer chronisch lymphatischen Leukämie. Die Einteilung richtet sich nach der Anzahl der betroffenen Lymphknotenregionen, dem Hämoglobinwert und der Thrombozytenanzahl im Blut.

Biomarker sind messbare biologische Merkmale, die als Referenz für Prozesse und Krankheitszustände im Körper verwendet werden können.

Eine Gewebeprobe. Bei einer Biopsie wird zur Abklärung eines Tumorverdachts Gewebe entnommen. Dieses wird anschließend unter dem Mikroskop untersucht.

Je nachdem, wo die Gewebeprobe entnommen wird, spricht man z. B. von Knochenmarkbiopsie oder Lymphknotenbiopsie.

Verweis: Knochenmarkbiopsie, Lymphknotenbiopsie

"Unreife" Vorläuferzellen, die aus Stammzellen gebildet werden. "Gesunde" Vorläuferzellen können sich zu speziellen, funktionstüchtigen Zelltypen (z. B. "reife" Blutzellen) weiterentwickeln.

Verweis: Blutzelle

Verweis: Anämie

Verweis: Blutzelle

Blutkörperchen. Es gibt verschiedene Arten von Blutzellen: Rote Blutkörperchen (Erythrozyten) sind für den Sauerstofftransport zuständig, weiße Blutkörperchen (Leukozyten) bekämpfen die Krankheitserreger und Blutplättchen (Thrombozyten) fördern die Wundheilung.

Verweis: Maligne

C

Brustkrebsvorstufe.

Genmutationen, die mit einem zwei- bis dreifachen Erkrankungsrisiko verbunden sind. In der deutschen Bevölkerung ist das CHEK2 Gen in zwei bis vier Prozent aller familiären Brustkrebsfälle mutiert.

Bei der Chemoimmuntherapie handelt es sich um eine Kombination aus Chemotherapie und Antikörper-basierter Therapie.

Verweis: Antikörpertherapie, Chemotherapie

Die Chemotherapie hat das Ziel bösartige Tumorzellen abzutöten, indem das Wachstum dieser Tumorzellen gehemmt wird. Der Begriff wird meistens für die Bekämpfung der Tumorzellen mit Medikamenten verwendet, die die Zellteilung hemmen, sogenannte Zytostatika.

Die Chromosomen sind die sichtbaren Träger der Erbinformation. Gesunde menschliche Körperzellen besitzen 46 Chromosomen zu je 23 Paaren. Die eine Hälfte stammt von der Mutter, die andere vom Vater.

Langsam verlaufend, sich langsam entwickelnd, lang anhaltend. So können beispielsweise Leukämien einen chronischen Erkrankungsverlauf aufweisen.
Im Gegensatz dazu: "akut"

Verweis: akut

Spezielle Röntgenuntersuchung, mit deren Hilfe die inneren Organe im Bauch- und Brustraum, das Schädelinnere und auch vergrößerte Lymphknoten dargestellt werden können. Bei dem Verfahren wird ein Röntgenstrahl in einem Kreis um den liegenden Patienten herumgeführt, und aus den empfangenen Röntgensignalen werden durch spezielle Rechenverfahren Schnittbilder erstellt. Diese Bilder geben Aufschluss über Größe und Lage des Tumors im Körper. Weiterhin lassen sich die Organe, vergrößerte Lymphknoten und mögliche Tochtergeschwülste gut erkennen.

CRAB-Kriterien dienen der Diagnostik einer monoklonalen Gammopathie, um den Schweregrad zu definieren und Organschädigungen zu erkennen. Die Abkürzung steht hierbei für:
Calcium (dt. Kalzium),
Renal insufficiency (dt. Niereninsuffizienz, d. h. Nierenfunktionsstörung/-versagen),
Anaemia (dt. Anämie, Blutarmut),
Bone Lesions (dt. Knochenläsionen).

Verweis: Monoklonale Gammopathie

Ein wichtiger Regulator für die Vermehrung von Zellen. Wird zu viel von Cyclin D1 produziert, kann dadurch Krebs entstehen.

D

Eine Form des Blutbildes, bei der die verschiedenen Unterformen der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) untersucht und abgezählt werden.

Verweis: Leukozyt

Genetische Veränderungen, die Tumorwachstum und Entwicklung fördern, gleichzeitig aber die Tumorzellen in eine Abhängigkeit von normalerweise nicht essentiellen zellulären Prozessen führen.

Auch „intraepitheliale Neoplasie“ genannt. Das verdächtige Gewebe unterscheidet sich vom Krebs dadurch, dass es noch nicht invasiv ist. Dysplasien sind Krebsvorstufen.

E

Weltweit größte prospektive bevölkerungsbezogene Kohortenstudie in Großbritannien, die erstmalig den bis dahin nur vermuteten Schaden einer Hormonersatzherapie nach den Wechseljahren bestätigte.

Enzyme sind Biokatalysatoren, die biochemische Reaktionen im Körper steuern und beschleunigen. Die meisten Enzyme gehören zu den Eiweißen (sogenannte Proteine).

Faktoren, die die Aktivität von Genen beeinflussen. Sie modifizieren die Genexpression, ohne dass sich die Struktur der Gene ändert.

Deckgewebe, z. B. bei den Eierstöcken

Genveränderungen, die im Laufe des Lebens spontan auftreten können

Rotes Blutkörperchen. Erythrozyten sind verantwortlich für den Sauerstofftransport im Körper.

Verweis: Blutzelle

F

Untersuchungen an gesunden Menschen, die keine Beschwerden oder Anzeichen im Hinblick auf die gesuchte Krankheit haben. Sie werden auch Screening-Untersuchungen genannt.

Frühstadium eines Karzinoms, auch Carcinoma in situ genannt. DCIS Karzinome sind solche Frühkarzinome.

Vor der Probenentnahme (Biopsie) wird ein Kernspintomogramm (MRT) von dem zu untersuchenden Organ gemacht. Mithilfe dieses Bildes können verdächtige Bereiche identifiziert werden, aus denen im Anschluss Gewebeproben entnommen werden sollen.
Für die gezielte Probenentnahme wird u. a. die Fusionsbiopsie verwendet, bei der ein Ultraschallgerät zum Einsatz kommt. In dem Gerät werden nun die zuvor aufgenommenen MRT-Bilder "eingespeist". Ein Computer kann dadurch genau berechnen, wo der Arzt die Nadel einstellen soll, um gezielt die verdächtigen Stellen zu treffen.

G

Untersuchung, bei der die Milchkanälchen mit einem Kontrastmittel röntgenologisch dargestellt werden.

Gesamtheit der Erbinformationen eines Organismus. Ein Gen ist ein Sequenzabschnitt auf dem Genom und beinhaltet die Erbinformation für ein Protein.

Austausch von Abschnitten zwischen Chromosomen

Verweis: Chromosom

Granuloyzten gehören zu der Gruppe der weißen Blutzellen (Leukozyten)

Verweis: Leukozyt

Verweis: benigne

H

Facharzt für Hämatologie (Lehre vom Blut und seinen Krankheiten)

Facharzt für Hämatologie (Lehre vom Blut und seinen Krankheiten) und Onkologie (Fachbezeichnung für den Zweig der Medizin, der sich mit Diagnose, Behandlung
und Nachsorge von Krebserkrankungen befasst)

Blutfarbstoff

Andockstationen« für Wachstumsfaktoren auf der Tumorzelloberfläche.

Das Transportsystem unseres Körpers, das alle Organe und Gewebe mit Sauerstoff, lebenswichtigen Nähr- und Vitalstoffen sowie Botenstoffen versorgt und Stoffwechselendprodukte wieder abtransportiert.

Gewebelehre. Eine Wissenschaft, die sich mit biologischen Geweben auseinandersetzt.

Untersuchung von Gewebeproben unter dem Mikroskop

Medikamente, die die Histon-Deacetylase (ein bestimmtes Enzym) hemmen und so die Bekämfpung der Krebserkrankung unterstützen.

Bei der Hochdosis-Chemotherapie kommen zellwachstumshemmende Medikamente (Zytostatika) in einer besonders hohen Dosis zum Einsatz. Ziel ist es, sämtliche bösartigen Krebszellen zu vernichten.

 Krebsgene, die sehr penetrant sind, d. h. mit einem relativen Risiko von mindestens RR > 5. Die mutierten BRCA1/2-Gene sind solche Hochrisiko-Gene.

Lymphome, bei denen unter dem Mikroskop sogenannte Reed-Sternberg-Riesenzellen sichtbar sind, werden als Hodgkin-Lymphome bezeichnet.

Verweis: Lymphom

Bei der Hormontherapie werden Hormone als Arzneimittel verabreicht.

Ein Komplex mehrerer Symptome, der bei Erkrankungen mit einer erhöhten Blutviskosität (d. h. zähflüssiges Blut) auftritt. Durch das herabgesetzte Fließvermögen des Blutes kann es zu Durchblutungsstörungen und damit assoziierten Symptomen kommen.

I

Medikament, das das Immunsystem verändert

Medikament, das das Immunsystem verändert

Ein Diagnoseverfahren, bei dem bestimmte Oberflächenstrukturen auf bestimmten Zellen sichtbar gemacht werden.

Körpereigenes Abwehrsystem gegen Krankheitserreger (z. B. Bakterien oder Viren) und fremden Substanzen.

Langsam wachsend, z. B. indolente Lymphome

Verweis: Lymphom

Ein Medikament, das eine chemische oder biochemische Reaktion bremst (hemmt) oder verhindert.

Karzinome, die zwischen zwei Screeningterminen entdeckt werden.

Anzahl aller Krebs-Neuerkrankungen einer definierten Bezugsbevölkerung in einer klar definierten Region, in einem bestimmten Zeitraum (Kalenderjahr).

J

Körperbewegung durch Muskelkontraktionen, die zu einem zusätzlichen Energieverbrauch über den Grundumsatz hinaus führt.

Gutartige Erkrankung des Brustdrüsengewebes. Bestimmte Formen dieser Brustdrüsenerkrankung können allerdings bösartig entarten.

K

Eine Art von Eierstockkrebs, der vom Stützgewebe ausgeht.

Zellen des Immunsystems, die veränderte Körperzellen erkennen und zerstören (z. B. Krebszellen).

Gewebe in den meisten Knochen. Es besteht aus Bindegewebe und Stammzellen.

Entnahme eines kleinen Gewebestückchens aus dem Knochenmark mithilfe einer Hohlnadel. Das Gewebestückchen wird im Anschluss unter dem Mikroskop untersucht.

Verweis: Knochenmark

Bei der Knochenmarkpunktion werden mithilfe einer Hohlnadel durch Ansaugen Zellen des Knochenmarks entnommen. Im Anschluss werden die Zellen unter dem Mikroskop untersucht.

Verweis: Knochenmark

Unter Verwendung bestimmter Färbemethoden können verschiedene Zellarten "angefärbt" werden. Dadurch lassen sich unter dem Mikroskop bestimmte Zellstrukturen besser erkennen.

Verweis: Knochenmark

 Eine spezielle Form der Untersuchung, bei der alle Personen einer Stichprobe derselben Kohorte angehören, d. h. einer Gruppe von Personen, in deren Lebensläufen ein bestimmtes biographisches Ereignis annähernd zum selben Zeitpunkt aufgetreten ist.

Angeborene oder erworbene Genveränderungen, die die Krebsentstehung bzw. Krebsentwicklung fördern.

Eine Therapie, die die Heilung einer Erkrankung zum Ziel hat.

L

Eine lange Remissionsdauer, d. h. Abschwächung der Beschwerden oder Beschwerdefreiheit.

Verweis: Remission

Systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für Leistungserbringer und Patienten zur angemessenen Vorgehensweise bei speziellen Gesundheitsproblemen.

Ein von Fettzellen abgegebenes Hormon, das eine Appetit-hemmende Wirkung hat.

Blutkrebs. Erkrankung des Blutes oder des blutbildenden Systems.

Weißes Blutkörperchen. Leukozyten sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems.

Verweis: Blutzelle, Immunsystem

Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) im Blut ist erhöht.

Verweis: Leukozyt

Die Lymphe oder die lymphatischen Organe betreffend

Aus den lymphatischen Vorläuferzellen entwickeln sich bestimmte Arten von weißen Blutkörperchen. Hiervon ausgenommen sind Granulozyten und Monozyten, diese entwickeln sich aus den myeloischen Vorläuferzellen.

Verweis: Myeloische Vorläuferzellen

Lymphsystem. Ein Netz von Gefäßen, durch die eine klare Flüssigkeit, die Lymphe, von den Geweben in das Blut abgeleitet wird. Das lymphatische System stellt einen wesentlichen Teil des Immunsystems dar.

Teil des lymphatischen Systems, hierzu gehören u. a. Lymphknoten.

Verweis: Lymphatisches System

Die Lymphknoten sind an zahlreichen Stellen unseres Körpers verteilt und dienen als Filter für das Gewebewasser (Lymphe) einer Körperregion. In den Lymphknoten befinden sich weiße Blutkörperchen, die wichtige Abwehrfunktionen übernehmen und als Filter für Bakterien und Krebszellen dienen. Die Lymphknoten sind daher ein wichtiger Teil des Immunsystems.

Verweis: Immunsystem

Entnahme einer Gewebeprobe aus den Lymphknoten. Das Gewebestückchen wird im Anschluss unter dem Mikroskop untersucht.

Verweis: Lymphknoten

Eine Lymphknotenschwellung. Diese kann entweder gutartig (benigne) oder bösartig (maligne) sein. Im engeren Sinne werden Krebserkrankungen des lymphatischen Systems als „(bösartige bzw. maligne) Lymphome“ bezeichnet. Sie gehen von veränderten Lymphozyten aus.

Veweis: Lymphozyt

Zellen eines Lymphoms

Verweis: Lymphom

Lymphozyten sind eine Untergruppe der Leukozyten (weiße Blutkörperchen)

M

Bildgebendes Verfahren, das mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen arbeitet (d. h. keine Röntgenstrahlen). Dadurch lassen sich Struktur und Funktion der inneren Gewebe und Organe darstellen. Die MRT wird u. a. bei der Krebsdiagnose eingesetzt.
Synonym: Kernspintomographie.

Ein anderer Begriff für bösartig, kanzerös oder krebsartig. Maligne Tumoren können in benachbartes Gewebe eindringen und sich über das Blut oder das Lymphsystem in andere Körperregionen ausbreiten.

Bildgebendes Verfahren (Röntgenstrahlen) zur Untersuchung der Brust

Das Mantelzell-Lymphom ist eine spezielle Form des Lymphdrüsenkrebses. Unter dem Mikroskop betrachtet, ähneln die Krebszellen den gesunden Zellen in einem bestimmten Bereich des Lymphknotens, der als Mantel bezeichnet wird.

Gutartige Erkrankung des Brustdrüsengewebes. Bestimmte Formen dieser Brustdrüsenerkrankung können allerdings bösartig entarten.

Zeitpunkt der ersten Regelblutung

Sinngemäß ist mit "Metastasen" die Übersiedlung von Krebszellen von einem Ort an einen anderen gemeint. Hierbei lösen sich einzelne Krebszellen vom Primärtumor ab und wandern durch die Blutbahn oder Lymphe an andere Stellen im Körper, um sich dort anzusiedeln.

Mithilfe des MIPI-Scores (engl.: mantle cell lymphoma international prognostic index) wird unter Berücksichtigung des Alters, des Allgemeinzustands des Patienten und bestimmter Blutwerte eine Zahl berechnet, die Aufschluss über die Prognose der Erkrankung gibt.

Ein Medikament, das bestimmte Substanzen (z. B. Proteine) in den Zellen hemmt, die u. a. eine wichtige Rolle bei der Regulation des Zelltods spielen und so dabei hilft, gefährliche Krebszellen zu bekämpfen.

Bei der monoklonalen Gammopathie liegen vermehrt Paraproteine im Blut vor. Paraproteine sind Antikörper oder Antikörperfragmente, die bei bestimmten Krebserkrankungen von bösartigen (malignen) B-Zellen gebildet werden.

Verweis: Antikörper

Eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen. Zusammen mit den Fresszellen der Gewebe (Makrophagen) bilden die Monozyten ein Abwehrsystem gegen körperfremde feste Teilchen.

Genveränderung

Betrifft die normalerweise im Knochenmark erfolgende Bildung von bestimmten weißen Blutzellen, den Granulozyten.

Aus den myeloischen Vorläuferzellen entwickeln sich die roten Blutkörperchen, die Blutplättchen und zwei Untergruppen weißer Blutkörperchen, die Granulozyten und die Monozyten.

Verweis: myeloisch

Eine entartete Plasmazelle

Verweis: Plasmazelle

Als Myelopoese bezeichnet man den Teil der Blutbildung, der ausschließlich im Knochenmark stattfindet.

N

Produkte, die die normale Ernährung ergänzen sollen.

Facharzt für Nephrologie (Lehre von der Niere)

siehe Kernspintomographie

Lymphome, bei denen unter dem Mikroskop keine sogenannten Reed-Sternberg-Riesenzellen sichtbar sind.

Verweis: Lymphom

O

Gene, die das Tumorwachstum stimulieren.

Facharzt für Onkologie (Lehre von den Krebserkrankungen)

Ein wesentliches Element der Kneipp-Therapie. Sie beinhaltet die Forderung nach einer bewussten, die Gesundheit erhaltenden Lebensführung.

Eierstock

Ö

Weibliches Sexualhormon, wird u. a. in den Eierstöcken gebildet.

P

bösartige Entartung der Milchgänge direkt hinter der Brustwarze. Meist geht das Paget-Karzinom von einem tiefer liegenden duktalen Carcinoma in situ (DCIS) aus. Sie werden häufig zu spät diagnostiziert, weil man sie fälschlicherweise mit einem Ekzem verwechselt und mit Cremes behandelt.

Eine Gruppe von Stoffen, zu denen Methyl- und Ethylparaben, Butyl- und Propylparaben sowie Isopropyl-, Isobutyl-, Pentyl-, Benzyl- und Phenylparaben gehören.

Antikörper oder Antikörperfragmente, die bei bestimmten Krebserkrankungen von den bösartigen (malignen) B-Zellen gebildet werden.

Verweis: Antikörper

Die Plasmapherese ist ein technisches Entnahmeverfahren für Blutplasma, das therapeutischen Zwecken oder der Plasmaspende dient.

Voll ausgebildeter B-Lymphozyt

Verweis: B-Lymphozyt

Plasmozytom wird als Synonym für das Multiple Myelom verwendet.

Ein bildgebendes Verfahren, bei dem ionisierende Strahlen zum Einsatz kommen. Mithilfe der PET können Stoffwechselvorgänge im Körper sichtbar gemacht werden.

Die Vorhersage des wahrscheinlichen Krankheitsverlaufs.

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das nur in der Prostata produziert wird. Im Krebsgewebe liegt das PSA zehnmal höher konzentriert vor als in gesundem Prostatagewebe.

Medikament, das das Proteasom der Zellen hemmt

Medikamente, die bestimmte Enzyme in unserem Körper hemmen und dadurch bei der Krebsbekämfpung helfen.

Betreut die Krebspatienten psychologisch

In seltenen Fällen kann es bei der Knochenmarkpunktion vorkommen, dass das Ansaugen der Zellen nicht richtig funktioniert und der Arzt keine Zellen für weitere Untersuchungen entnehmen konnte. Der Arzt spricht dann vom sogenannten „punctio sicca“.

Verweis: Knochenmarkpunktion

Q

Prozentzahl, die angibt, wie viele der Erkrankten durch einen Test auch tatsächlich als krank identifiziert werden.

Faktoren, die die Aktivität von Genen beeinflussen. Sie modifizieren die Genexpression, ohne dass sich die Struktur der Gene ändert.

R

Seltenes, vererbliches Hochrisiko-Gen für Brustkrebs.

Facharzt für Radiologie (die Strahlenheilkunde)

Eine bestimmte Zellart, die zur Diagnose des Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphoms dient.

Verweis: Hodgkin-Lymphom und Non-Hodgkin-Lymphom

Abschwächung der Beschwerden oder Beschwerdefreiheit. Eine Remission ist nicht gleichzusetzen mit Heilung.

Ein Rückfall bzw. das Wiederauftreten der Erkrankung

Wahrscheinlichkeit an einer bestimmten Krankheit zu erkranken.

Ein bildgebendes Verfahren, bei dem der Körper mit einer Strahlung durchleuchtet wird, wodurch das Innere des Körpers untersucht werden kann.

S

Systematische Untersuchungen einer bestimmten Bevölkerungsgruppe mit dem Ziel, Personen mit Krebsvorstufen, Frühstadien und Frühkarzinomen gezielt herauszu„sieben“, (Screening engl. = Filterung). Der Begriff „Screening“ wird im Deutschen auch verwendet im Sinne von „Vorsorge“-Untersuchungen.

Prozentzahl, die angibt, wie viele der Erkrankten durch einen Test auch tatsächlich als krank identifiziert werden.

Biochemische Stoffe, die als Boten fungieren.

Ein Signalweg ist eine Abfolge von Schritten unter Beteiligung mehrerer Moleküle in einer Zelle oder an deren Oberfläche (Rezeptoren). Durch Signalwege werden Zellfunktionen gesteuert.

Bildgebendes Verfahren, wodurch verstärkte Zellaktivität in den Knochen dargestellt werden kann. Nach Gabe einer radioaktiven Substanz, die sich im Knochen einlagert, wird mit einer speziellen Kamera eine Aufnahme des Skeletts gemacht. Dadurch können Veränderungen erkannt werden, die auf einen Tumor und/oder Metastasen im Knochen hindeuten können.

Mithilfe der SLiM-Kriterien kann das Auftreten von Symptomen durch Organschäden innerhalb der folgenden zwei Jahre mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % vorhergesagt werden. Neben anderen Faktoren helfen die SLiM-Kriterien dem Arzt bei der Beurteilung, ob mit einer Therapie begonnen werden muss.

Der englische Begriff "smoldering" kann mit "schwelend" übersetzt werden. Beim smoldering Myelom handelt es sich um ein asymptomatisches Myelom, d. h. ohne erkennbare Symptome.

Das englische Wort "staging" lässt sich mit Stadieneinteilung übersetzen. Die Stadieneinteilung richtet sich nach der Ausdehnung des Tumors, den befallenen Lymphknoten und dem Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Fernmetastasen in anderen Organen wie Leber, Knochen und Lunge.

Bestimmte Zellen, die sich zu verschiedenen Zelllinien des Körpers weiterentwickeln können und die sich durch Zellteilung ständig selbst erneuern.

Hierzu zählen Blutstammzelltransplantation und Knochenmarktransplantation. Bei Patienten, bei denen die eigene Blutbildung aufgrund einer intensiven Vorbehandlung nicht mehr funktioniert, kann eine Stammzelltransplantation notwendig sein. Hierbei werden Stammzellen über eine große Kanüle in die Blutbahn des Patienten übertragen. Die Stammzellen finden dann von selbst ihren Weg in die Knochenhohlräume des Patienten und nehmen hier, sofern keine Komplikationen auftreten, ihre Produktion von neuen gesunden Blutzellen auf.

Verweis: allogene Stammzelltransplantation, autologe Stammzelltransplantation

Eine Biopsie ist eine Gewebeentnahme aus dem lebenden Organismus. Bei einer Stanzbiopsie werden die Gewebeproben mithilfe von Hohlnadeln aus dem zu untersuchenden Gewebe „gestanzt“.

Bestrahlung. Behandlung mit ionisierender Strahlung.

Anzeichen einer Krankheit

T

Auch T-Zellen, Abwehrzellen genannt. T-Lymphozyten sind für die spezifische Immunabwehr verantwortlich, insbesondere zur Abwehr von Virus-und Pilzinfektionen.

Männliches Sexualhormon, das u.a. dafür sorgt, dass Prostatazellen schneller wachsen und sich vermehren.

Verschiedene aufeinanderfolgende Therapien bei einer Erkrankung. Die erste Behandlung wird als Erstlinientherapie bezeichnet, die zweite als Zweitlinientherapie usw.

Blutplättchen. Thrombozyten sind wichtig für die Blutgerinnung.

Verweis: Blutzelle

Im Blut oder im Gewebe nachweisbare Eiweißstoffe, die bei Tumorwachstum erhöht sein können.

Ein Tumorpromotor fördert die Krebsentwicklung, ohne selbst Mutationen zu verursachen.

Tyrosinkinase-Inhibitoren sind Medikamente, die an verschiedenen Zellstrukturen binden. Dadurch blockieren sie bestimmte Signalweiterleitungen in den Zellen, die an der Krebserkrankung beteiligt sind. So können Tyrosinkinase-Inhibitoren bei der Krebsbekämpfung helfen.

U

Behandlung von Tumoren, die unbehandelt niemals zu Beschwerden oder gar zum Tode führen.

Diagnose einer nicht behandlungsbedürftigen Erkrankung, die aufgrund ihrer Biologie oder der Lebenserwartung klinisch nicht relevant ist. Die Überdiagnostik birgt die Gefahr, dass aus einem Gesunden ein chronischer Patient gemacht wird.

Sonographie. Eine Diagnosemethode, bei der Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper eingestrahlt werden. Die zurückgeworfenen Schallwellen werden mithilfe eines Computers in Bilder umgewandelt. Mit der Ultraschalluntersuchun lassen sich Aktionen beweglicher Organe (z. B. Herz oder Darm) verfolgen. Eine Strahlenbelastung tritt nicht auf (d. h. keine Röntgenstrahlen).

Gebärmutter

Ü

Das Maß für die Wahrscheinlichkeit mit einer Krebserkrankung einen bestimmten Zeitraum zu überleben, wird Überlebensrate genannt. Diese gibt an, wieviel Prozent der Erkrankten zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Diagnose weiterhin leben. Ist dieser Zeitpunkt beispielsweise 5 Jahre nach Diagnose, so spricht man von der 5-Jahres-Überlebensrate.

V

 Ein Tumorpromotor fördert die Krebsentwicklung, ohne selbst Mutationen zu verursachen.

Eine Erkrankung, bei der die Bauchspeicheldrüse eigentlich genug Insulin hergibt, dies jedoch nicht mehr richtig an den Geweben und Zellen des Körpers wirkt.

Vorläuferzellen werden aus Stammzellen gebildet.  Gesunde Vorläuferzellen können sich zu speziellen, funktionstüchtigen Zelltypen (z. B. "reife" Blutzellen) weiterentwickeln.

W

auch “Wait and see Strategie”, “active surveillance” oder “aktive Überwachung” genannt: Engmaschige Überwachung mit Kontrolluntersuchungen, um erst dann therapeutisch zugreifen, wenn sich die Untersuchungsbefunde verschlechtern.

Maßstab für die Fettverteilung am Körper; ein großer WHR-Wert deutet auf viel Bauchfett hin.

X

 Ereignisrate innerhalb einer Gruppe, z. B. aus der absoluten Anzahl von Patienten, die nach einer Risikoexposition ein unerwünschtes Ereignis hatten, und der Gesamtzahl exponierter Personen.

Untersuchungen des Genoms mit dem Ziel, u. a. krankhafte Auffälligkeiten festzustellen.

Y

 Maß für die blutzuckersteigernde Wirkung der in der Ernährung enthaltenen Kohlenhydrate.

Untersuchungen des Genoms mit dem Ziel, u. a. krankhafte Auffälligkeiten festzustellen.

Z

Medikamente in der Krebsbehandlung, die sich gezielt gegen bestimmte biologische Eigenschaften von Krebszellen richten. Bei der klassischen Chemotherapie kommen Wirkstoffe zum Einsatz, die die Zellteilung behindern. Bei der zielgerichteten Therapie hingegen wirken die eingesetzten Stoffe (z. B. Antikörper) auf spezielle Eigenschaften der Krebszellen. Beispielsweise blockieren sie Botenstoffe oder die Entwicklung der Blutversorgung, die die Zelle zum Wachsen benötigt.

Zysten sind Flüssigkeitsansammlungen in Hohlräumen.

Untersuchung von Zellen im Abstrich/Abklatsch oder Punktionsmaterial.

Chemische Mittel zur Hemmung des Tumorwachstums.